Letztere suggerierten zumindest bis vor kurzem noch der Bevölkerung, dass wir das Schlimmste bereits überstanden hätten, die Experten hingegen meinen, es stehe uns noch bevor.
Wem kann und sollte der Laie nun vertrauen? Was stimmt und was ist nur Panikmache?
Ich weiß nicht, was andere tun, aber ich bin bislang recht gut damit gefahren Daten und Fakten zu sammeln und meinem Kopf, meiner Logik und auch meinem Bauch zu vertrauen.
Und ich komme zu folgendem Schluss: Zwar weiß niemand ganz genau, was die Zukunft bringt, zwar ist jede Aussage - egal von wem - bislang reine Spekulation, aber wir alle tun gut daran, die Worte unserer Politiker nicht unbedingt auf die Goldwaage zu legen.
Schauen wir uns also ein paar Fakten an:
Deutschland ist enorm verschuldet! Mehr als 1,600 Milliarden Euro ist bislang die traurige Bilanz. Dieser Schuldenberg verursacht in diesem Jahr Zinslasten von rund 71 Milliarden Euro. Von wem werden die wohl zu tragen sein werden? Richtig! VON UNS! Von den Steuerzahlern!
Es bedarf keiner großen Gehirnakrobatik um sich klarzumachen, dass dieser Schuldenberg nicht mehr abgetragen werden kann! Wo immer Deutschland nun den Gürtel enger schnallt, die Summe dieser Kraftanstrengung kann (lt. "Bund der Steuerzahler") Einsparungen in Höhe von ca. 10 Milliarden Euro bewirken.
Mit anderen Worten: Wir können nicht mal die Zinsen unserer Schulden zahlen und die Schuldenuhr wird weiter und weiter und weiter steigen.
Ein paar schlagkräftige Sätze aus einem Video, das mich sehr beeindruckt, bzw. aufgerüttelt hat.
Zitat:
"Geld, die vermutlich beste Erfindung der Welt, ursprünglich eingeführt als einheitliches Tauschmittel auf der Welt, inzwischen jedoch restlos pervertiert. Warum? Jeden Tag wechseln in der globalisierten Welt für 26 Milliarden Dollar Waren den Besitzer. Das Hedgefundkapital ist momentan 1,1 Billionen Dollar schwer. Der Währungshandel ist inzwischen hochgeschnellt auf 2,2 bis 2,5 Billionen Dollar täglich! Und der Derivatehandel toppt das Ganze mit fast 4 Billionen Dollar pro Tag. Mit anderen Worten: Nur noch 0,5% allen auf der Welt rotierenden Geldes wird seiner ursprünglichen Erfindung wegen bewegt, nämlich als Tauschmittel für Waren. 99,5% allen vorhandenen rotierenden Geldes ist aus ökonomischer Sicht umsonst! Brauchen wir nicht, ist zu viel und muss und wird abgeschafft werden. Übrigens auch im Sinne der Hochfinanz! Es muss weg, denn es macht die Welt kaputt! Allein die Schulden der Amerikaner (53 Billionen Dollar) sind inzwischen höher als das gesamte Weltsozialprodukt (40 Billionen Dollar)! Der amerikanische Staat und seine Bürger geben pro Sekunde 45000 Dollar mehr aus, als sie verdienen. Und warum können sie das tun? Weil sie das Geldmonopol in der Hand haben. DIE drucken das Geld in der Welt! Und es gibt nur Dollar, denn alle anderen Währungen sind in der Regel als Reserve, als Sicherheit mit Dollar abgesichert. Der Euro übrigens mit 80%! Unsere Schweizer Nachbarn haben sich den Goldstandard 1992 abnehmen lassen. Es gibt auf der Welt kein werthaltig gedecktes Geld mehr. Es ist nur noch Fiat-Money, wie man so schön sagt. Und die Amerikaner drucken das Geld einfach, jeden Tag auf neue. Millionen und Abermillionen werden täglich neu in den Wirtschaftskreislauf gepumpt, um das kaputte System zu retten - nicht die Menschen!
Es geht aber um uns, um unser Leben und Überleben als menschliche Gesellschaft! Wen interessierts? Die Einnahmen der Amerikaner brechen weg und die Ausgaben gehen im Steilflug nach oben. Dazu addieren sich noch die Rettungspakete eines Barack Obama, dessen Wahlkampf übrigens von den 5 Wall-Street-Banken finanziert wurde. Für über eine Milliarde Dollar haben DIE den gemacht! Da könnte man nun mutmaßen, wessen Interessen Herr Obama eventuell vertreten wird?Sollte man mal drüber nachdenken."
Zitat Ende
Ich bin inzwischen, wie viele andere auch, der Meinung, dass wir ganz bewusst und ganz gewollt auf eine Währungsreform zusteuern. Mr. Dax alias Dirk Müller warnte bereits 2009, dass wir alle hellwach bleiben sollten.
Wie eingangs erwähnt, KEINER weiß, was die Wirtschaftskrise (das "Unwort des Jahres") uns noch bringen wird. Alle hoffen vermutlich, dass es nicht so schlimm wird. Dem gegenüber die Warnungen der Wirtschaftswissenschaftler vor einer uns bevorstehenden Währungsreform und den Folgen für den Einzelnen.
Aber wer hört schon hin?
Sehr viele Menschen werden, wie unsere Eltern und Großeltern damals auch, erneut geschröpft werden, sollte es so kommen wie prognostiziert. In Deutschland wahrscheinlich mehr als woanders. Gerade wir sind doch bekannt dafür, wenig zu spekulieren und mehr auf Sicherheiten zu bauen. Und obwohl unsere Großeltern nach der damaligen Währungreform schon einmal all Ihre, ach so sicheren geldwerten Ersparnisse verloren hatten, liegt heute der größte Teil der deutschen Ersparnisse wieder in genau denselben vermeintlich "sicheren" Anlagen. Scheinbar werden wir nicht schlau.
Auch damals warnten die Wirtschaftsexperten, während die Politiker abwiegelten. Und ich finde es schade, dass sich immer noch viel zu wenig Menschen mit diesem Thema beschäftigen. Gut für unsere Politiker, denn - wie sagte schon Henry Ford? "Es ist gut, dass die Menschen des Landes unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn sonst, so glaube ich, hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution."
Was höre ich stattdessen in meiner unmittelbaren Umgebung? Sätze wie: "So schlimm wird's schon nicht werden!" oder "Irgendwas wird sich der Staat schon einfallen lassen, die können uns ja schließlich nicht verhungern lassen."
In mancherlei Hinsicht lässt sich die Reaktionsfähigkeit der Menschen unserer Gesellschaft mit Fröschen vergleichen. Wirft man einen Frosch in heißes Wasser, so wird er dieser unangenehmen Umgebung sofort entfliehen und heraus hüpfen. Setzt man einen Frosch hingegen in kaltes Wasser und erhöht die Temperatur allmählich, so wird er die geringen Veränderungen ertragen, sich jeweils an die Erwärmung gewöhnen und so lange verharren, bis es am Ende zu spät ist. Ich werde so lange nicht warten. Bestimmt nicht! Und - meine Güte - das Wasser ist inzwischen schon verdammt heiß!
Mir muss keiner glauben, wirklich nicht!
Aber JEDER sollte sich damit beschäftigen, denn wenn sich gewisse Spekulationen bewahrheiten sollten - und es sieht tagtäglich mehr danach aus - dann wird es auch jeden Einzelnen betreffen! Googeln Sie danach, Sie haben doch Internet.
Und wenn Sie zu wenig Zeit haben, dann werfen Sie einen Blick in die nachfolgenden kurzen Videos:
Video 1: Marc Faber und Max Otte sprechen in Plusminus über die wahren Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise. Und sie sagen den totalen und endgültigen Kollaps unseres Systems voraus.
Video 2: Das Gesicht der Frankfurter Börse, Dirk Müller, vielen auch als "Mister DAX" bekannt, präsentiert sein Buch "Crashkurs" und erklärt, welche Risiken unserem gesamten Wirtschaftssystem drohen - und wie wir selbst in der Krise noch das Beste aus unserem Geld machen können:





